Neue Fahrzeuge im MoselLux-Netz: Zug „Perl-Schengen“ getauft

Am 9. Mai haben Ministerin Petra Berg, Ralf Uhlenbruch, Bürgermeister von Perl, Michel Gloden, Bürgermeister von Schengen und Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte, am Bahnhof Perl-Schengen im Rahmen des grenzüberschreitenden „Festival hoch drei“ einen Zug auf den Namen „Perl-Schengen“ getauft. 19 neue und moderne Fahrzeuge auf den Regionalbahnverbindungen zwischen Trier, Koblenz und Perl sollen zukünftig Namen von Städten und Gemeinden erhalten.

ZPS-Online vlnr.: Dr. Silke Janser, die Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte, Mobilitätsministerin Petra Berg, Michel Gloden, der Bürgermeister von Schengen, Ralf Uhlenbruch, der Bürgermeister von Perl, die Saarländische Moselweinkönigin Theresa I. und die Saarländische Moselweinprinzessin Marie bei der Zugtaufe am Bahnhof Perl-Schengen.

„Die neuen Fahrzeuge bieten den Fahrgästen deutlich mehr Komfort im Alltag und auf Reisen. Dies ist für einen guten ÖPNV im ländlichen Raum essenziell. Nach dem barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Perl-Schengen freut es mich, dass der erste Zug nun auch die Namen der Gemeinden und somit unsere Region ihren Namen hinaus ins Land trägt“, sagt Petra Berg.

„Die heutige Zugtaufe ist ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit der Gemeinden mit dem modernen Regionalbahnverkehr an der Mosel und zugleich der Startschuss für den großen Namenswettbewerb für 18 weitere Neufahrzeuge“, erklärt Dr. Silke Janser. „Jeder neue Zug legt jährlich rund 170.000 km entlang der Moselstrecke zurück und befördert dabei im Schnitt etwa 210.000 Reisende. Wir freuen uns, dass wir die Gemeinden Perl und Schengen als einziges saarländisch-luxemburgisches Bindeglied entlang dieser Verbindung als erste Regionalbahn-Paten begrüßen dürfen.“

„Ich freue mich sehr, dass mit den neuen Zügen eine Verbesserung des ÖPNV in unserem Dreiländereck erzielt werden kann. Mit dem Taufnamen ‚Perl-Schengen‘ wird ein weiteres Zeichen gesetzt, dass die Verbundenheit in unserem Dreiländereck zeigt“, ergänzt Ralf Uhlenbruch.

„Die Benennung eines neuen Zuges der DB als ‚Perl-Schengen‘ ist ein starkes Zeichen für eine grenzüberschreitende Verbundenheit unserer Region, für offene Grenzen und als Symbol für Mobilität zeigt es die enge Verbindung zwischen Deutschland und Luxemburg“, betont Michel Gloden.

Auf den Regionalbahnlinien RB 81/82 zwischen Trier, Koblenz und Perl-Schengen sind seit Dezember 2025 hochmoderne Fahrzeuge des Herstellers STADLER eingeführt. Die Elektrotriebwagen vom Typ Flirt 3 XL bieten Platz für rund 500 Fahrgäste, davon über 245 Sitzplätze, und ermöglichen die Mitnahme von bis zu 30 Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen. Außerdem verfügen die Züge über ein modernes Fahrgastinformationssystem auf Monitoren, einen barrierefreien Einstieg durch Schiebetritte und eine Videoüberwachung für mehr Sicherheit. Jede Fahrt wird durch Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter ergänzt, die für Fragen zur Verfügung stehen und bei denen im Falle von defekten und fehlenden Automaten am Bahnhof auch Fahrkarten erworben werden können. Radlotsinnen und Radlotsen unterstützen von März bis November an Wochenenden und Feiertagen beim Ein- und Ausladen von Fahrrädern an den Bahnsteigen.

Zwischen Perl-Schengen, Besch und Nennig-Remich verkehren die Züge täglich im durchgehenden Stundentakt in/aus Richtung Trier. Zusätzliche Verbindungen ergänzen das Angebot zu Stoßzeiten im Schülerverkehr. Für die Verbindungen nach Trier oder für Busverbindungen nach Luxemburg und Merzig können das Deutschland-Ticket, das Junge-Leute-Ticket oder das Deutschland-Semesterticket ohne Einschränkungen grenzüberschreitend genutzt werden.

Herausgeber: MUKMAV