Grenzüberschreitend
Grenzüberschreitende Schienenverkehre zwischen dem Saarland und dem benachbarten Frankreich
- rund 4.100 Zugkilometer p. a.
- Jeweils zwei Zugpaare an Samstagen und Sonntagen zwischen Trier Hbf und Metz
- EVU: DB Regio/SNCF
- Fahrzeuge: Baureihe X 73900 von Alstom
- rund 64.000 Zugkilometer p. a.
- Stündliche Verbindungen zwischen Saarbrücken Hbf und Forbach mit direktem Anschluss
- EVU: DB Regio/SNCF
- Fahrzeuge: Baureihe X 73900 von Alstom
- rund 23.000 Zugkilometer p. a.
- Täglich zwei durchgebundene Zugpaare zwischen Saarbrücken und Straßburg
- EVU: DB Regio/SNCF
- Fahrzeuge: Baureihe X 73900 von Alstom
- rund 470.000 Zugkilometer p. a.
- Mindestens Stundentakt Saarbrücken – Saargemünd
- EVU: Saarbahn GmbH
- Fahrzeuge: Flexity Link von Bombardier Transportations; ab 2026: sukzessive Inbetriebnahme der neuen Fahrzeuge des Typs Stadler Citylink
Der grenzüberschreitende Schienenpersonennahverkehr zwischen dem Saarland und Frankreich ist ein Bestandteil des Verkehrsangebots in der Großregion. Aufgrund der geografischen Lage bestehen mehrere Bahnverbindungen in die benachbarte Région Grand Est, die sowohl dem Pendler- als auch dem Freizeitverkehr dienen. Ergänzend werden tarifliche Regelungen für grenzüberschreitende Fahrten angeboten.
Derzeit bereiten die beteiligten Aufgabenträger aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg sowie der Région Grand Est eine gemeinsame Ausschreibung der grenzüberschreitenden Leistungen RE16, RE18 und RE19 vor. Ziel ist die vertragliche Bündelung dieser Verkehre in einem einheitlichen Vergabeverfahren.
Die Inbetriebnahme des neu vergebenen Netzes ist für 2027 vorgesehen. Geplant sind unter anderem zusätzliche beziehungsweise neu strukturierte Direktverbindungen zwischen dem Saarland und der Région Grand Est sowie der Einsatz neuer Fahrzeuge.